Heilpädagogik

Die Heilpädagogik im heutigen Sinn ist eine wissenschaftliche Disziplin der Pädagogik und beschäftigt sich mit Menschen, deren Entwicklung unter erschwerten Bedingungen verläuft (Klöck/Schorer 2011).

Die Vorsilbe „Heil“ leitet sich vom griechischen „holos“ = „ganz“ ab.

In der Heilpädagogik wird jeder Mensch in seinen sozialen, körperlichen, geistigen und seelischen Bezügen gesehen und somit auch als Ganzheit (Geist/Denken, Seele/Fühlen und Leib/Wollen) verstanden.

Heilpädagogik übernimmt fachliche Kenntnisse aus den wissenschaftlichen Bereichen, wie Pädagogik, Psychologie, Medizin sowie Sozial-und Rechtwissenschaften.

Heilpädagogen erziehen, begleiten und fördern den Mensch durch geeignete pädagogisch-therapeutische Maßnahmen in seiner gesamten Entwicklung. Ziel ist es, die ganzheitliche Förderung der Persönlichkeit, die Gemeinschafts- und Eigenständigkeit, sozialen sowie persönlichen Kompetenzen dieser Menschen zu verbessern, um ihnen ein möglichst selbständiges Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Für die Heilpädagogik ist es bezeichnend, dass sie individuell, interaktiv, wert- und sinnorientiert ausgerichtet ist.

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